Tagesberichte vom Wintersportlager der Klassen 2ra und 2rb am Oberstufenzentrum Oberriet-Rüthi in Sellamatt/Alt St. Johann. Verfasst von den Oberstufenschülern selbst.

MONTAG, 12. 1. 15

Am Morgen ging es schon früh los. Pünktlich um 7:45 Uhr sollten wir am Bahnhof sein, davor mussten wir unser Gepäck in der Schule abgegeben. Als sich alle beim Bahnhof versammelt hatten und auch die letzen Lehrer und Schüler eingetroffen waren, ging es endlich los. Die Anreise dauerte nicht sehr lange. Zuerst ging es mit dem Zug nach Buchs, von dort ging es weiter mit dem Postauto nach Alt St. Johann. Nach einem kurzen Fussmarsch mussten wir das Gepäck vom Anhänger abladen und zum Lift tragen. Dann waren vier starke Jungs gefragt. Die vier Jungs gingen dann als erste hinauf und luden das ganze Gepäck vom Lift ab. Das war sehr streng. Als der Lift auch die letzen Schüler und Schülerinnen, aber auch die Lehrer nach oben transportiert hatte, musste das Gepäck in unser Lagerhaus gebracht werden. Es ging nicht lange und alles war unten, wir haben nicht lange getrödelt und alle gingen zum Tellerlift, wo es schon die ersten Probleme gab! Da noch nicht alle gut Ski oder Snowboard fahren konnten, gab es erste Startschwierigkeiten. Aber als auch die überwunden waren und auch die letzen Skibegeisterten oben ankamen, wurden die verschiedenen Gruppen eingeteilt. Zuerst einfach mal in Skifahrer oder Snowboarder, die dann wieder in Anfänger mittel oder Profis eingeteilt wurden. Bis dann auch jeder Leiter seine Gruppe erhalten hat, ging es noch eine Weile. Als das dann alles endlich geschafft war, ging es los auf die Piste. Lange einfahren konnten wir uns allerdings nicht, denn der mittagslunch durfte nicht fehlen! Als die Gruppen beim Lagerhaus ankamen, holte jeder seinen Rucksack mit dem Lunch und ass erst mal zu Mittag. Und auch schon die ersten Schneeballschlachten fanden statt. Als jeder seinen Hunger und Durst gestillt hatte, ging es dann um 13:00 Uhr wieder auf die Piste. Die Freude am Ski oder Snowboardfahren war gross. Als dann auch die letzen Gruppen ankamen ging es an den Zimmerbezug. Später gab es dann Abendessen. Nach dem Abendessen hatten wir eine halbe Stunde Zeit und schon ging es weiter. Wir gingen wandern. Die Sterne leuchteten hell am Himmel und mit Fackeln marschierten wir los zu einer Feuerstelle und genossen den Abend. Alle zusammen tranken wir noch einen leckeren Punsch, den wir in einem grossen Gefäss über dem Feuer aus geschmolzenem Schnee anrührten.. Nach einer Weile gingen wir wieder zurück in unser bequemes Lagerhaus. Ein schöner erster Lagertag war vorbei.

DIENSTAG, 13. 01. 15

Als alle ihr vorübergehendes Bett eingeweiht hatten, weckten uns die Lehrer um halb acht. Eine halbe Stunde hatten wir Zeit, dann mussten wir unten im Esssaal sein. Als sich alle Kinder und auch die Leiter für den Tag gestärkt hatten, bekamen wir noch kurz Zeit um uns anzuziehen. Und schon ging es los auf die Piste! Da nicht alle ganz glücklich mit den Gruppeneinteilungen waren, gab’s noch ein paar kleine Veränderungen. Schliesslich wurden noch kurz die Leiter eingeteilt und los ging’s. Das Wetter war einfach traumhaft, also machten wir nicht lange und gingen nach dem kurzen Einwärmen auf den Lift und dann ab auf die Piste. Die Freude war gross beim Skifahren, aber nicht nur bei den Kindern. Da es nicht so viel Schnee hat, gab es leider nur eine Piste, die wir fahren konnten! Als um halb zwölf die ersten Hunger auftraten, ging es zurück ins Lagerhaus, wo das Currygeschnetzelte auf uns wartete. Zum Dessert gab es Vanille-Glace. Es war sehr lecker! Nach dem Essen bekamen wir noch Zeit um uns ein bisschen auszuruhen und uns anzuziehen. Der Tag war ja noch lange nicht vorbei. Auch am Nachmittag war die Freude gross, obwohl wir nicht gerade viel Auswahl bei den Pisten hatten. Doch auch später wurden die ersten müde und es ging wieder zurück ins Lagerhaus wo das Abendessen auf uns wartete. Am Abend, nachdem alle geduscht und etwas Zeit mit den anderen verbracht hatten, gab es noch einen Spieleabend, wo verschiedene Gesellschaftsspiele mit allen gespielt wurden. In verschiedene Gruppen eingeteilt, wurden verschiedene Spiele gespielt, die man bereits kannte oder neu kennen lernte. Aber irgendwann war Bettzeit und wir mussten uns für die Nacht fertig machen. Wieder ging ein schöner Tag in der Sellamatt zu Ende.

MITTWOCH, 14. 01. 15

Als erstes haben wir Frühstück gegessen. Danach sind wir Skifahren gegangen, aber es war sehr neblig geworden. Nach dem Mittagessen wollten wir Schlittschuh fahren gehen, aber es ging nicht, weil es zu fest gewindet und geschneit hatte und die Bahn uns nicht ins Tal transportieren konnte. Dann haben wir aber einen Stafettenlauf mit sehr lustigen Aufgaben gemacht.

Nach dem Abendessen hatten wir noch eineinhalb Stunden Zeit für uns. Um 20 Uhr mussten wir uns alle im Speisesaal versammeln; und dann sagten uns die Lehrer, was das Ziel des Abendprogramms war. Wir mussten die Klassen aufteilen, 2rb zu Herr Wohlwend und 2ra zu Herr Koeck. Als wir uns aufgeteilt hatten, mussten wir planen, was für eine Show wir für die Fasnacht einstudieren möchten. Das Fasnachtsmotto heisst ‚Schlager‘. Unsere Klasse 2rb brachte gute Ideen und wir haben uns entschieden, dass wir zwei Musikstücke, nämlich „I sing a Liad für di“ von Andreas Gabalier und „Scheiss drauf“ mischen wollen. Als alle einverstanden waren, versuchten wir einen Tanz zu den beiden Liedern einzustudieren. Als es 21.00 Uhr war, hatten wir zum Glück bereits ein Stück zum Tanzen und wir versammelten uns wieder im Speisesaal. Nachdem wir alles besprochen hatten, konnten wir uns noch bis ca. 22.15 Uhr verweilen. Es war ein sehr schöner und toller Abend.

DONNERSTAG, 15. 1. 15

Um 7. 30 Uhr kam Herr Wohlwend und weckte uns. Wir sollten eigentlich alle aufstehen, aber keiner wagte den ersten Schritt aus dem warmen Bett zu machen. Schliesslich mussten wir zwischen zwei Dingen entscheiden: warmes, kuschliges Bett oder verhungern. Natürlich entschieden wir uns  alle für das Frühstück. Es gab wie immer das gleiche Essen auf dem Teller, der auf dem Tisch stand. Nach dem Frühstück mussten wir unsere Skiausrüstung anziehen und vor dem Haus warten. Wir quälten uns zum Tellerlilift hoch. Oben angekommen, mussten wir uns dehnen, so dass wir für das Skifahren warm waren. Das gäbe sonst schlimme Verletzungen. Danach teilten wir uns in die verschiedene Gruppen auf. Das Wetter war wunderschön, der Himmel war so blau wie das Meer, die Sonne war jedoch ein bisschen scheu.

Um 12 Uhr warteten die meisten auf das Essen. Es gab feine gebratene Kartoffeln, Poulet und Ratatouille, Salate und Suppe. Um 13.30 Uhr standen alle wieder bereit auf den Brettern. Wir fuhren Ski bis um 16.00 Uhr. Danach war Duschzeit. Alle kämpften sich um die einzige Dusche im Zimmer. Um 18.00 Uhr gab es Abendessen. Alle mochten es. Es gab nämlich Spaghetti und drei verschiedene Saucen. Danach war wieder einmal Freizeit angesagt. Das Abendprogramm startete mit einem PingPong-Finale. Die drei Finalisten waren Kevin, Serhan und Joel. Es gewann Serhan. Nach dem Finalspiel sagte Herr Wohlwend die Disco an, worüber sich die meisten freuten. So liessen wir den Abend mit Spielen und Tanzen ausklingen.

FREITAG, 16. 1. 15

Als alle mehr oder weniger ausgeschlafen am Frühstück erschienen, gab es die ersten Anweisungen und Informationen zum heuten Tag, das Skifahren und die Heimreise. Aber zuerst gab es ein schönes gemütliches Frühstück. Die Stimmung war super, da noch niemand gross an die Heimreise dachte.  Nach dem Frühstück ging es trotzdem ans Einpacken und das Zimmer aufräumen. Dort gab es einige Probleme, wie zum Beispiel fehlende Socken oder Chaos bei der Kleidung, die aber dann noch bewältigt wurden. Als auch die letzten Koffer im Speisesaal abgestellt waren, ging es dann endlich auf die Piste. Das Wetter war wieder wunderschön! Darum freuten sich alle noch den letzten Tag auf der Piste zu geniessen. Am Mittag gab es Pangasius-Filet mit Kartoffeln und Erbsen, wie immer sehr fein. Nach dem Essen gab es einen grossen Applaus für die Küche, weil wir das ganze Lager durch super gegessen hatten. Später ging es dann das letzte Mal zusammen in dieser Woche auf die Piste. Es wurde von den Schülern und auch von den Leitern sehr genossen. Auch kleine Unfälle konnten nicht vermieden werden, da die Skis und die Snowboards gewechselt wurden. Doch die Wagemutigen liessen sich nicht unterkriegen und probierten es weiter. Auch Tricks wurden ausprobiert. Trotzdem mussten wir irgendwann gehen. Als sich alle beim Haus gesammelt hatten, mussten wir das Gepäck wieder auf die Gondel laden, von wo wir es dann in einen Anhänger luden. Wir Schüler und Lehrer gingen mit dem Postauto nach Buchs, von wo wir mit dem Zug weiter nach Oberriet fuhren. Als wir in Oberriet ankamen, mussten wir in der Schule das Gepäck abholen, uns bei den Lehrern verabschieden und dann konnten wir alle nach Hause gehen.

Berichte über weitere Skilager anderer Klassen: www.orschulen.ch