Im Rahmen des grössten Shoah-Dokumentationsarchiv und Zeitgeschichte-Projekts Österreichs A LETTER TO THE STARS (http://www.lettertothestars.at) schufen der frei schaffende Künstler Walter Schnetzer und HS-Lehrer Benjamin Koeck zwei halbtägige Workshops für das DENKMAL-PROJEKT.
So trafen sich die 13 SchülerInnen an der Frutz, einem Fluss, der durch Rankweil fliesst, um geeignete Steine zu sammeln. Die am Projekt teil nehmenden SchülerInnen sammelten jeder für sich einen grossen und einen kleinen Stein. Diese wurden gesäubert und mit weisser Dispersionsfarbe grundiert. Ein mancher Schüler war derart ungeduldig, dass er den Trocknungsvorgang mit blasen bestärkte, da die Sonne immer wieder hinter den Wolken verschwand. Danach wurden die grossen Steine blau angemalt und die kleinen weiss. Auf die grossen schrieben wir beim Workshop am folgenden Tag einen hebräischen Buchstaben (den Anfangsbuchstaben des Namens der ausgesuchten Person) auf die eine und den Namen des ermordeten Opfers auf die andere Seite. Zusätzlich schrieben wir die Namen aller ermordeten Familienangehörigen unseres Zeitzeugens auf eine Stele, die aus Pappmasché angefertigt und mit Sand bemalt wurde. Auf die kleinen Steine mit weissem Grund malten wir blaue Davidsterne – somit die Farben der israelischen Nationalflagge.
Die Idee, die dahinter steckt ist die jüdische Tradition des Gedenkens auf israelitischen Friedhöfen, wo Steine auf die Gräber der Verstorbenen bzw. Ermordeten gelegt werden. Wir feiern 2008 nicht nur den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland sondern auch 60 Jahre Staatsgründung Israel, von dem unser Projekt IsraelImpact 60Y08 handelt!
Wir werden am Sonntag abend mit dem Nachtzug von Feldkirch nach Wien reisen, wo am Montag das Shoah-Gedenktreffen aller in Konzentrationslagern (wie Auschwitz, Theresienstadt, Lodz, Mauthausen etc.) grausamst ermordeten Menschen auf dem Heldenplatz statt findet. Es werden ca. 20.000 Schüler aus ganz Österreich erwartet. Wir treffen dort unseren Zeitzeugen und Shoah-Überlebenden Herrn Josef Carmiel, dessen Familienangehörigen wir ein Denkmal setzen werden.
Lukas Beck und Bilge Cakir konzentriert bei der Arbeit







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