Projekt Schule
Schulprojekte für coole Schulen. Ideen für Lehrer, Schüler, Eltern

BK_Schülerin Tabea mit 102-jähriger Partnerin

Das Ziel, eine Ausstellung im traditionsträchtigen Museum Rothus an der Staatsstraße zu gestalten und durchzuführen sowie eine Tour d’Horizon der Gesellschaft des Dorfes abstrakt darzustellen, das waren die gesetzten Ziele, die vor Kurzem in die Tat umgesetzt werden konnten.

Die Vorbereitungen des Teams um Stefan Portmann, Gabriel Küng, Raphael Bremgartner, Andrea Zollinger, Doris Zünd und Samuel Hanselmann waren sehr zeitaufwendig. Das Projekt, das in der Vernissage mit Bläserensemble seinen krönenden Abschluss fand, ein sehr intensives. Die Idee dafür bestand seit geraumer Zeit, genauer gesagt seit vergangenen Herbst: Jede Schülerin und jeder Schüler des Oberstufenzentrums Oberriet-Rüthi erhielt einen vorgefertigten Holzrohling. Dieser war aus einer 4 mm Holzplatte im Format C6 ausgeschnitten und mit einem Bohrloch versehen. Jeder Jugendliche bekam zudem ein Jahrzehnt zugeteilt. Die 10 Jahrzehnte umfassten das letzte Jahrhundert (das erste Jahrzehnt setzte sich von 0 bis 10 Jahren, das zweite von 11 bis 20 Jahren etc. auseinander). Jeder Schüler suchte anschließend eine Person, welche seinem Jahrzehnt-Alter entsprach. Zusammen mit dieser Person aus dem Dorf wurde der Rohling bearbeitet und eine kurze Dokumentation (gemeinsames Foto der beiden, drei Interviewfragen) erstellt.

BK_Besucherandrang im nostalgischen Museum  BK_Bläserensemble zur Ausstellungseröffnung

„Die bearbeiteten Holztafeln sollen einen abstrakten Bezug zum Leben der ausgewählten Person herstellen“ erklärt Stefan Portmann. Es konnten somit diverse Themen, welche im Leben des Gegenübers eine Rolle spielten, aufgegriffen werden. Der 16-jährige Claude Meier hatte das Jahrzehnt 9 zugewiesen bekommen. Er ging ins Altersheim, um sich auf die Suche nach einer geeigneten Projektpartnerin zu machen. In Frau Zünd fand er schließlich eine kompetente Partnerin, mit welcher er sich einen Nachmittag lang traf, sich über ihr Leben und das Interesse an Kunst unterhielt und das Holztäfelchen kreativ gestaltete. Shontall Blöchlinger, gerade 17 geworden, fand in ihrer siebenjährigen Cousine eine passende Partnerin. Da das kleine Mädchen Glitzer und die Farbe Pink über alles liebt, entstand so ein fröhlich-schillerndes Kunstwerk der beiden. „Da es sich um eine künstlerische Auseinandersetzung handelt, musste das Thema abstrahiert respektive reduziert werden“ so Gabriel Küng. Es galt daher der Grundsatz: „Weniger ist mehr“. Fläche, Farbe, Muster oder Material waren die Gestaltungselemente.

23 Schüler bekamen je ein Jahrzehnt zugewiesen und hatten mehrere Wochen Zeit, die Vorgaben umzusetzen. Die Klassenlehrer sammelten die Holztafeln und die Dokumente mit den Interviewfragen ein. Die Ergebnisse wurden einer Fachjury präsentiert, welche sich einen Nachmittag lange intensiv mit den Arbeiten auseinandersetzte und sich beriet. „Es wurde viel diskutiert, denn die Auswahl der besten Arbeiten war immens schwierig“, so Andrea Zollinger, die mit in der Jury war. Bei einem Apéro und einer Ansprache von Schulpräsident Karl Loher wurden die Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit präsentiert: Das Interesse an der Ausstellung „Schule im Museum“ war immens, das Rothus platzte aus allen Ecken und Enden. Es war schön zu sehen, dass die meisten Jugendlichen in Begleitung ihrer oft viel älteren Projektpartner erschienen und sich die einzelnen Werke ausführlich anschauten. Eine 102-jährige Dame brachte sogar ihre Lupe mit, um mit Tabea Kluser, mit welcher sie sich intensiv mit Kunst auseinandersetzte, genauer zu betrachten. Die Ausstellung ist noch den ganzen Juni im Museum Rothus zu besichtigen.

BK_Schüler Ramon mit 88-jähriger Projektpartnerin  IMG_8172

 

 

 

 

 

NinoG live

Einer der besten Beatboxer des Planeten, Nino G (www.ninog.ch), trat zusammen mit dem Vollblut-Percussionisten Reto Weber, auf der Bühne des Oberstufenzentrums auf und riss alle Beteiligten sogleich in seinen Bann.

Über 80.000 Schüler haben Nino G bereits live gesehen. Auf seiner aktuellen Welttournee, welche ihn nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien führt, gab es auch einen Auftritt für die Schüler des Oberstufenzentrums Oberriet. Mit viel Humor animierte der sympathische Künstler die Jugendlichen, etwas Eigenes zu kreieren. „Ich habe in eurem Alter mit dem Beatboxing angefangen und täglich mehrere Stunden geübt. Das ist auch heute noch so“ ermutigte er die Schüler dazu, an ihre Träume zu glauben und aus sich etwas zu machen.

Sein Projekt mit den beiden ältesten Instrumenten der Menschheit – der Stimme und der Perkussion – hat die sog. „Human Beatbox“ zusammen mit dem 1953 in Solothurn geborenen Perkussionisten Reto Weber mit beachtlichem Erfolg vor über 80.000 Schülern der Deutschschweiz aufgeführt. Das komödiantische Projekt, bei dem kein Auge trocken blieb, führte die Zuschauer auf eine Reise durch die Geschichte der Geräusche und zu den Anfängen des Hip Hops, der aus dem Scatten (Chat-Gesang) der 30er Jahre entstand, sowie in Städte wie New York oder Los Angeles.

Die beiden, welche sich auf der Bühne durch ihre recht unterschiedlichen Charaktere optimal ergänzten, verfügen über sehr viel Bühnenerfahrung wie etwa beim Montreux Jazz Festival, wo sie mit Größen wie Marcus Miller, Miles Davis oder Greg Harris auftraten. In Ländern wie Japan oder China haben sie sich zudem mit ihrer „Squeezeband“ einen Namen gemacht. Dass Beatbox eine Kulturform ist, welche Jugendliche anspricht, war spür- und hörbar. Die Show war sehr interaktiv und es durften Schüler wie auch Lehrpersonen mit den beiden Vollblutmusikern eine Runde auf der Bühne „jammen“ was das Zeug hält. Es gefiel allen Teilnehmern, dass sie Töne selber erzeugen können. „Was ihr braucht ist euer Mundwerk – eure Lippen, Zunge und die Zähne“ so der 1972 in Biel geborene Nino G. Er ist übrigens der erste Schweizer, der den Sprung in die internationale Elite des Beatbox geschafft hat. Dieser musikalische Halbtag wird wohl den Oberstufenschülern und auch den Lehrpersonen noch lange in Erinnerung bleiben.

Nino G on stage  Nino G Portrait

Lehrer Koeck on stage

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Im Rahmen des Sportunterrichts wurde über den Zeitraum von mehreren Lektionen und gar Wochen emsig trainiert, den richtigen Umgang mit dem Schläger, passen und stoppen geübt, den Goalie eingeschossen, über etwaige Fouls und Strafstösse diskutiert – bis der lang ersehnte Tag endlich vor der Türe stand: Die Knaben der zweiten und dritten Realklassen besuchten zusammen mit ihren Sportlehrern das Rivella Games Unihockey Turnier in Flums.

Hoch motiviert fuhren die Schüler in Kleinbussen von Oberriet Richtung Sargans, um sich harten Gegnern zu stellen. In einheitlichen Trikots ging es an die ersten Spiele. Es wurde fleissig ausgewechselt und die Mitspieler ordentlich angefeuert. Die Stimmung in der kolossalen Dreifachturnhalle war eine Mischung aus Nervosität, Anspannung und Eifer. Die Schiedsrichter hatten Adleraugen und legten grossen Wert auf Fair-Play. Die beiden Teams vom OZO kämpften wie junge Löwen, doch es war enorm schwer, ein Tor zu erzielen. Endlich fiel es – die Freude war gross und der Stolz den Spielern regelrecht anzusehen. Schlussendlich waren die anderen Teams – meist Mitglieder von Unihoc-Clubs – einfach stärker, doch die Jugendlichen vom OZO gaben alles bis zum Schlusspfiff des letzten Spiels, das gegen das OZ Thal war. Nach einem bewegungsintensiven Nachmittag, einigen zerbrochenen Schlägern und eingedrückten Bällen ging es wieder zurück nach Oberriet mit einer sportlichen Erfahrung reicher, denn: Mitmachen ist bekanntlich alles!

Die Schüler freuen sich bereits auf den 27. April, wenn das CS Cup in Diepoldsau über die Bühne gehen wird und trainieren bereits fleissig ihre Ballkünste mit dem runden Leder, welches dann hoffentlich möglichst oft den Weg ins Eckige finden wird!

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Mit Frühlingsbeginn und dem Erwachen von Flora und Fauna wird auch deutlich, wie viel achtlos weggeworfener Unrat entlang unseren Straßen, Wiesen oder Waldwegen zu finden ist.

Gemeinsam mit den Werkhöfen Oberriet und Rüthi entschloss sich die Schulleitung der Oberstufenzentren Oberriet-Rüthi, nach dreijähriger Pause wieder eine Aktion „suberi Gmeind“ durchzuführen. Zusammen mit allen Schülerinnen und Schülern der insgesamt zwölf Klassen wurde vor Kurzem ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet und Abfall wie Plastik, Glas, Metall etc. eingesammelt und anschliessend fachgerecht entsorgt.

Klassenweise trafen sich die Jugendlichen zusammen mit den Lehrpersonen direkt beim entsprechenden Werkhof. In passender Arbeitskleidung ging es sodann mit dem Fahrrad an die zugeteilten Standorte, um zu „fetzeln“ was das Zeug hält. Was die Schüler dabei alles zusammengetragen haben ist erstaunlich wie schockierend zugleich: Auffallend viele Kunststoffverpackungen wie PET-Flaschen aber auch Aludosen oder Fast-Food-Verpackungen wurden – vor allem am Straßenrand – eingesammelt und so etliche Müllsäcke gefüllt. Zwei Gruppen von Jugendlichen und Lehrpersonen, die an ihren Gummistiefeln zu erkennen waren, widmeten sich zudem der Bachreinigung. Zum Schluss entstanden richtige Müllberge aus Gegenständen, die endlich am richtigen Ort – bei den Werkhöfen – gelandet sind. Die Intention dieser Aktion, welche eine Bewusstmachung bei den Jugendlichen für das Thema auslösen sollte, wurde vielerorts sichtlich erfüllt: Denn im Verlauf der Flurreinigung fanden die Schülerinnen und Schüler immer schneller den Müll, sogar jenen, der nicht auf den ersten Blick zu erkennen war, und entwickelten mit der Zeit ein Auge dafür. Bleibt zu hoffen, dass diese individuell gemachte Erfahrung längere Zeit anhält und alle Teilnehmer als Vorbilder in Sachen ordnungsgemässe Entsorgung sowie Recycling vorangehen werden.

Die Gemeinden spendierten allen Teilnehmenden eine Jause sowie das Mittagessen, was von allen geschätzt wurde.

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Oberriet-Frastanz. 72 Jugendliche aus der Ostschweiz besuchten im Rahmen einer wirklich ökumenische Exkursion den Letzehof, wo das nächstgelegene Buddhistische Zentrum in der Region liegt.

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Nach einer Busfahrt sowie einem ausgiebigen Fußmarsch, der als besinnliche Einstimmung in diese fernöstliche Religion angesehen werden kann, trafen die 72 Jugendlichen aus Oberriet, Lienz, Rüthi und Kobelwald mit ihren Begleitpersonen beim Letzehof ein. Nach einem stärkenden Mittagsmahl erarbeiteten die Besucher in kleinen Gruppen Fragen zu den unterschiedlichsten Themen. Anschließend führte sie Mönch Manfred Neurautinger, der seit über zehn Jahren im Kloster lebt, zuerst in den Tempel. Im großen Tempel lauschten die Ostschweizer den ausführlichen Schilderungen und Erklärungen des Tiroler Buddhisten Neurautinger, der ursprünglich römisch-katholisch war. Den jungen Menschen brannte eine Vielzahl von Fragen auf den Lippen: „Warum tragen die Mönche rotweinrote Kleidung und schlafen sie auch in diesem Gewand?“ „Darf ein Mönch homosexuell sein, Alkohol trinken oder rauchen?“ „Wie oft wird pro Tag gebetet und welche Rituale der Opfergaben gibt es?“ waren nur einige der Fragen.

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Mönch Manfred nahm sich ausgiebig Zeit für die Jugendlichen und beantwortete die unzähligen Fragen sehr detailliert. Anschließend führte er ein tibetisches Mandala-Gebet vor. Anschließend gab es eine Führung durchs Zentrum. Nach einer Einführung in Sinn und Funktion einer Stupa drehte die Gruppe eine oder mehrere Runden, bevor es zu einem neuen Tempel ging, der gerade fertig gebaut wird. Dort angekommen durften die Besucher die vier großen Gebetsmühlen drehen. Im Inneren befand sich auf einem Gerüst ein tibetischer Künstler, der aus New York anreiste, um die Wände in buddhistischer Tradition zu gestalten. Zum Schluss gab es noch einen kurzen Abstecher in die Bibliothek des Zentrums.

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Vielseitig. Die zweiten Oberstufenschüler kommen dieser Tage in den Genuss der offiziellen Schnuppertage, bei denen sie selbstständig einen Lehrbetrieb ihres Interesses wählen und dort bis zu drei Tagen am Stück schnuppern gehen können.

Im März sowie im Mai finden jeweils drei Schnuppertage für die zweiten Oberstufenklassen statt. Die Auswahl der Betriebe ist dabei so unterschiedlich wie die Interessen und Neigungen der einzelnen Schüler. Neben beliebten Klassikern wie FAGE oder FABE sowie Schreiner und Elektriker reicht die Palette über Floristin, Logistiker, Restaurantfachmann bis zu Pferdefachfrau und Berufe im benachbarten Liechtenstein.

Die Schnuppertage, welche von der Schule angeboten werden, geben den zukünftigen Lehrlingen Gelegenheit, in Berufe ihres persönlichen Interesses hineinschnuppern zu können, alltägliche Tätigkeiten und Einsatzfelder sowie das jeweilige Betriebsklima und die Arbeit im Team näher kennen zu lernen. Je nach Betrieb können diese Aufgaben bereits in kurzer Zeit sehr vielfältig sein. Elin beispielsweise durfte in der Konditorei eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte machen und Timon half im Zimmereibetrieb gleich am zweiten Tag auf einer Baustelle bei einem Dachstuhl mit. Im Nachbarsdorf ist Dominik, der im Altersheim fleissig Kaffee ausschenkt und Adina, die in einer Gärtnerei unterkam und Blumensträusse für eine anstehende Beerdigung zusammen stellt. Manchen gefällt es sogar derart gut, dass sie am liebsten sofort zu arbeiten beginnen möchten.

 

Kreaktiv. Die 2ra-Klasse ist eine von zehn Klassen aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich, welche beim länderübergreifenden Projekt „Kunst mit!“ teilnimmt.

Inhalte des Projektes, welches in Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein dieses Jahr zum zweiten Mal veranstaltet wird, sind das Inszenieren mit Objekten und Entwickeln eigener Geschichten und Szenen, Kunstwerke auswählen oder Werkgespräche dokumentieren. Pro Schulklasse ist jeweils ein Projekttag vorgesehen, welcher die 2ra aus Oberriet vergangenen Dienstag absolvierte.

Nachdem zusammen mit drei Kunst- und Museumspädagoginnen der erste Teil in gewohnter Atmosphäre im eigenen Schulzimmer statt fand, ging es im zweiten Teil auf große Reise. In Öko-Bags brachte jeder Schüler einen Gegenstand mit, welcher ihm viel bedeutete: Neben Teddy-Bären, Familienbildern bis zum Lieblingsbuch war einiges Spannende dabei, das Ausgangspunkt für eine selbst inszenierte Geschichte wurde. Anschliessend wurden die Schüler in Dreiergruppen los geschickt, um mit Kameras bewaffnet, Schnappschüsse rund ums Schulhaus zusammen mit ihren Gegenständen einzufangen, welche allesamt eine Geschichte erzählen sollten.

Per Bahn und Bus ging es zuerst nach Buchs und Schaan und von dort direkt ins Städtle Vaduz, wo das Kunstmuseum ist. Nach einem ausgiebigen Lunch begann eine Entdeckungsreise durch die neue Ausstellung „Schön, dass du da bist“ wieder in Kleingruppen. Die Schüler setzten sich nun selbst per Selbstauslöser vor den jeweiligen Kunstwerken in Szene. Durch Fotos bleibt das Werk besser in Erinnerung und kann einen persönlichen Bezug setzen. Das Spannende für die Projektbegleiter war, wie viele interessante Fragen die Schüler stellten. Ein Pop-Art-Bild des amerikanischen Künstlers Andy Warhol versetzte die meisten in helle Begeisterung. Ende April wird es zusammen mit allen am Projekt „Kunst mit!“-teilnehmenden Klassen eine After Party frei nach dem Motto „Nachts im Museum“ geben.

Tagesberichte vom Wintersportlager der Klassen 2ra und 2rb am Oberstufenzentrum Oberriet-Rüthi in Sellamatt/Alt St. Johann. Verfasst von den Oberstufenschülern selbst.

MONTAG, 12. 1. 15

Am Morgen ging es schon früh los. Pünktlich um 7:45 Uhr sollten wir am Bahnhof sein, davor mussten wir unser Gepäck in der Schule abgegeben. Als sich alle beim Bahnhof versammelt hatten und auch die letzen Lehrer und Schüler eingetroffen waren, ging es endlich los. Die Anreise dauerte nicht sehr lange. Zuerst ging es mit dem Zug nach Buchs, von dort ging es weiter mit dem Postauto nach Alt St. Johann. Nach einem kurzen Fussmarsch mussten wir das Gepäck vom Anhänger abladen und zum Lift tragen. Dann waren vier starke Jungs gefragt. Die vier Jungs gingen dann als erste hinauf und luden das ganze Gepäck vom Lift ab. Das war sehr streng. Als der Lift auch die letzen Schüler und Schülerinnen, aber auch die Lehrer nach oben transportiert hatte, musste das Gepäck in unser Lagerhaus gebracht werden. Es ging nicht lange und alles war unten, wir haben nicht lange getrödelt und alle gingen zum Tellerlift, wo es schon die ersten Probleme gab! Da noch nicht alle gut Ski oder Snowboard fahren konnten, gab es erste Startschwierigkeiten. Aber als auch die überwunden waren und auch die letzen Skibegeisterten oben ankamen, wurden die verschiedenen Gruppen eingeteilt. Zuerst einfach mal in Skifahrer oder Snowboarder, die dann wieder in Anfänger mittel oder Profis eingeteilt wurden. Bis dann auch jeder Leiter seine Gruppe erhalten hat, ging es noch eine Weile. Als das dann alles endlich geschafft war, ging es los auf die Piste. Lange einfahren konnten wir uns allerdings nicht, denn der mittagslunch durfte nicht fehlen! Als die Gruppen beim Lagerhaus ankamen, holte jeder seinen Rucksack mit dem Lunch und ass erst mal zu Mittag. Und auch schon die ersten Schneeballschlachten fanden statt. Als jeder seinen Hunger und Durst gestillt hatte, ging es dann um 13:00 Uhr wieder auf die Piste. Die Freude am Ski oder Snowboardfahren war gross. Als dann auch die letzen Gruppen ankamen ging es an den Zimmerbezug. Später gab es dann Abendessen. Nach dem Abendessen hatten wir eine halbe Stunde Zeit und schon ging es weiter. Wir gingen wandern. Die Sterne leuchteten hell am Himmel und mit Fackeln marschierten wir los zu einer Feuerstelle und genossen den Abend. Alle zusammen tranken wir noch einen leckeren Punsch, den wir in einem grossen Gefäss über dem Feuer aus geschmolzenem Schnee anrührten.. Nach einer Weile gingen wir wieder zurück in unser bequemes Lagerhaus. Ein schöner erster Lagertag war vorbei.

DIENSTAG, 13. 01. 15

Als alle ihr vorübergehendes Bett eingeweiht hatten, weckten uns die Lehrer um halb acht. Eine halbe Stunde hatten wir Zeit, dann mussten wir unten im Esssaal sein. Als sich alle Kinder und auch die Leiter für den Tag gestärkt hatten, bekamen wir noch kurz Zeit um uns anzuziehen. Und schon ging es los auf die Piste! Da nicht alle ganz glücklich mit den Gruppeneinteilungen waren, gab’s noch ein paar kleine Veränderungen. Schliesslich wurden noch kurz die Leiter eingeteilt und los ging’s. Das Wetter war einfach traumhaft, also machten wir nicht lange und gingen nach dem kurzen Einwärmen auf den Lift und dann ab auf die Piste. Die Freude war gross beim Skifahren, aber nicht nur bei den Kindern. Da es nicht so viel Schnee hat, gab es leider nur eine Piste, die wir fahren konnten! Als um halb zwölf die ersten Hunger auftraten, ging es zurück ins Lagerhaus, wo das Currygeschnetzelte auf uns wartete. Zum Dessert gab es Vanille-Glace. Es war sehr lecker! Nach dem Essen bekamen wir noch Zeit um uns ein bisschen auszuruhen und uns anzuziehen. Der Tag war ja noch lange nicht vorbei. Auch am Nachmittag war die Freude gross, obwohl wir nicht gerade viel Auswahl bei den Pisten hatten. Doch auch später wurden die ersten müde und es ging wieder zurück ins Lagerhaus wo das Abendessen auf uns wartete. Am Abend, nachdem alle geduscht und etwas Zeit mit den anderen verbracht hatten, gab es noch einen Spieleabend, wo verschiedene Gesellschaftsspiele mit allen gespielt wurden. In verschiedene Gruppen eingeteilt, wurden verschiedene Spiele gespielt, die man bereits kannte oder neu kennen lernte. Aber irgendwann war Bettzeit und wir mussten uns für die Nacht fertig machen. Wieder ging ein schöner Tag in der Sellamatt zu Ende.

MITTWOCH, 14. 01. 15

Als erstes haben wir Frühstück gegessen. Danach sind wir Skifahren gegangen, aber es war sehr neblig geworden. Nach dem Mittagessen wollten wir Schlittschuh fahren gehen, aber es ging nicht, weil es zu fest gewindet und geschneit hatte und die Bahn uns nicht ins Tal transportieren konnte. Dann haben wir aber einen Stafettenlauf mit sehr lustigen Aufgaben gemacht.

Nach dem Abendessen hatten wir noch eineinhalb Stunden Zeit für uns. Um 20 Uhr mussten wir uns alle im Speisesaal versammeln; und dann sagten uns die Lehrer, was das Ziel des Abendprogramms war. Wir mussten die Klassen aufteilen, 2rb zu Herr Wohlwend und 2ra zu Herr Koeck. Als wir uns aufgeteilt hatten, mussten wir planen, was für eine Show wir für die Fasnacht einstudieren möchten. Das Fasnachtsmotto heisst ‚Schlager‘. Unsere Klasse 2rb brachte gute Ideen und wir haben uns entschieden, dass wir zwei Musikstücke, nämlich „I sing a Liad für di“ von Andreas Gabalier und „Scheiss drauf“ mischen wollen. Als alle einverstanden waren, versuchten wir einen Tanz zu den beiden Liedern einzustudieren. Als es 21.00 Uhr war, hatten wir zum Glück bereits ein Stück zum Tanzen und wir versammelten uns wieder im Speisesaal. Nachdem wir alles besprochen hatten, konnten wir uns noch bis ca. 22.15 Uhr verweilen. Es war ein sehr schöner und toller Abend.

DONNERSTAG, 15. 1. 15

Um 7. 30 Uhr kam Herr Wohlwend und weckte uns. Wir sollten eigentlich alle aufstehen, aber keiner wagte den ersten Schritt aus dem warmen Bett zu machen. Schliesslich mussten wir zwischen zwei Dingen entscheiden: warmes, kuschliges Bett oder verhungern. Natürlich entschieden wir uns  alle für das Frühstück. Es gab wie immer das gleiche Essen auf dem Teller, der auf dem Tisch stand. Nach dem Frühstück mussten wir unsere Skiausrüstung anziehen und vor dem Haus warten. Wir quälten uns zum Tellerlilift hoch. Oben angekommen, mussten wir uns dehnen, so dass wir für das Skifahren warm waren. Das gäbe sonst schlimme Verletzungen. Danach teilten wir uns in die verschiedene Gruppen auf. Das Wetter war wunderschön, der Himmel war so blau wie das Meer, die Sonne war jedoch ein bisschen scheu.

Um 12 Uhr warteten die meisten auf das Essen. Es gab feine gebratene Kartoffeln, Poulet und Ratatouille, Salate und Suppe. Um 13.30 Uhr standen alle wieder bereit auf den Brettern. Wir fuhren Ski bis um 16.00 Uhr. Danach war Duschzeit. Alle kämpften sich um die einzige Dusche im Zimmer. Um 18.00 Uhr gab es Abendessen. Alle mochten es. Es gab nämlich Spaghetti und drei verschiedene Saucen. Danach war wieder einmal Freizeit angesagt. Das Abendprogramm startete mit einem PingPong-Finale. Die drei Finalisten waren Kevin, Serhan und Joel. Es gewann Serhan. Nach dem Finalspiel sagte Herr Wohlwend die Disco an, worüber sich die meisten freuten. So liessen wir den Abend mit Spielen und Tanzen ausklingen.

FREITAG, 16. 1. 15

Als alle mehr oder weniger ausgeschlafen am Frühstück erschienen, gab es die ersten Anweisungen und Informationen zum heuten Tag, das Skifahren und die Heimreise. Aber zuerst gab es ein schönes gemütliches Frühstück. Die Stimmung war super, da noch niemand gross an die Heimreise dachte.  Nach dem Frühstück ging es trotzdem ans Einpacken und das Zimmer aufräumen. Dort gab es einige Probleme, wie zum Beispiel fehlende Socken oder Chaos bei der Kleidung, die aber dann noch bewältigt wurden. Als auch die letzten Koffer im Speisesaal abgestellt waren, ging es dann endlich auf die Piste. Das Wetter war wieder wunderschön! Darum freuten sich alle noch den letzten Tag auf der Piste zu geniessen. Am Mittag gab es Pangasius-Filet mit Kartoffeln und Erbsen, wie immer sehr fein. Nach dem Essen gab es einen grossen Applaus für die Küche, weil wir das ganze Lager durch super gegessen hatten. Später ging es dann das letzte Mal zusammen in dieser Woche auf die Piste. Es wurde von den Schülern und auch von den Leitern sehr genossen. Auch kleine Unfälle konnten nicht vermieden werden, da die Skis und die Snowboards gewechselt wurden. Doch die Wagemutigen liessen sich nicht unterkriegen und probierten es weiter. Auch Tricks wurden ausprobiert. Trotzdem mussten wir irgendwann gehen. Als sich alle beim Haus gesammelt hatten, mussten wir das Gepäck wieder auf die Gondel laden, von wo wir es dann in einen Anhänger luden. Wir Schüler und Lehrer gingen mit dem Postauto nach Buchs, von wo wir mit dem Zug weiter nach Oberriet fuhren. Als wir in Oberriet ankamen, mussten wir in der Schule das Gepäck abholen, uns bei den Lehrern verabschieden und dann konnten wir alle nach Hause gehen.

Berichte über weitere Skilager anderer Klassen: www.orschulen.ch

Marlene Faessler und Alison Taylor vom Cambridge English Language Assessment Platinum Centre aus St. Gallen statteten den Schülerinnen und Schülern der 3. Oberstufe einen frühmorgendlichen Besuch ab und präsentierten anschaulich die KET und PET-Prüfungen. Die Schüler hörten den Ausführungen in deutscher sowie englischer Sprache interessiert zu und hatten anschliessend viele Fragen an die Fachfrauen. Alison Tayler, die als Prüferin fungiert, machte mit den Oberstüflern noch ein Probeexamen, was sehr gut angenommen wurde.

Im Rahmen des Englisch-Unterrichts wurde die tolle Möglichkeit genutzt, dass die 20-jährige Sigrid aus Nordland in Norwegen, welche bei einer Schülerin zuhause auf dem Hof ein Austauschpraktikum absolviert, zu Besuch kommt. Lehrer sollten jede Gelegenheit nutzen, dass ihre Schützlinge in den Genuss kommen, Menschen aus anderen Kulturkreisen kennen zu lernen, mit denen sie in der Zielsprache – Englisch – kommunizieren können.

Zuerst stellte Sigrid ihr Heimatland in perfektem Englisch vor. In einem sehr gut gestalteten Bildervortrag lernten die Schüler zuerst die geografische Lage kennen und dass Norwegen sechsmal so gross ist wie die Schweiz. Die Studentin verglich auch die beiden Länder in Grösse, Einwohnerdichte, Nationalfeiertag und höchste Berge. Besonders die Bilder vom Königspaar, den Nordlichtern, der Mitternachtssonne und der Dunkelheit während der Wintermonate sowie etliche Tierfotos beeindruckten die Realschüler der 2rab. Zudem stellte sie noch den norwegischen Nationalsport vor und erzählte, wie der Alltag auf der Farm ihrer Eltern aussieht.

Im Anschluss stellten die Schüler zuvor vorbereitete Fragen und wandten so ihre Englischkenntnisse gekonnt an. Zum Schluss gab es noch eine kleine Verköstigung mit einer typisch Norwegischen Süssspreise, welche bei den Jugendlichen sehr gut ankam. Sigrid freute sich, dass fast alle noch einen Nachschlag nahmen.

Die 1ra Klasse verbringt in der Woche vom 13. – 17. Januar 2014 ihr Skilager im Val Lumnezia in Obersaxen. Untergebracht sind die Schüler mit den fünf Begleitpersonen im Wädenswilerhaus.

Zwei Schülerinnen und Schüler schreiben jeden Abend einen kleinen Tagesrückblick:

Montag:
Kurz vor sieben Uhr mussten wir beim Coop Parkplatz sein. Um 7.20 Uhr fuhren wir los nach Obersaxen. Wir mussten ca. eineinhalb Stunden fahren. Wir fuhren mit der 1sa und 1sb zusammen. Nachdem wir angekommen waren, luden wir zuerst das Gepäck von der 1sa und b aus, dann gingen wir zu unserem Lagerhaus Haus-Waedi. Nachdem wir zu unserem Lagerhaus gingen, mussten wir auf den Anhänger warten, in dem unsere Koffer drinnen waren. Dann konnten wir die Koffer in einen Raum abstellen. Danach gingen wir unsere Ski/Snowboards holen, dann mussten wir zurück laufen und dann fuhren wir ab mit den Ski/Snowboard. Nachdem wir am Vormittag gefahren waren, fuhren wir zurück ins Lagerhaus um zu Mittag essen. Es gab eine Vorspeise: „Flädlisuppe“ und als Hauptgericht: „Caneloni“. Um halb zwei mussten wir parat sein um zu Ski fahren/Snowboarden. Es gab vier Gruppen: Anfänger, 2x Mittel und Profi. Alle haben ein oder zwei Snowboarder in der Gruppe. Um ca. 15.30 Uhr waren fast alle im Lagerhaus, doch die meisten kamen erst später. Nachdem Ski fahren/Snowboarden gingen wir duschen. Wir hatten bis um 18.00 Uhr Zeit, bis es Abendessen gab. Zu Abendessen gab es Curryreis mit Poulet und Salat zur Vorspeise. Dann hatten wir bis halb acht Zeit zu chillen. Dann gingen wir noch auf eine Fackelwanderung. 
(geschrieben von: Alejana und Geraldine)

Dienstag:
Etwa um 7:30 Uhr wurden wir von Herrn Koeck geweckt. Um 8:00 Uhr assen wir Frühstück. Es gab Cornflakes und Brötchen. Um 9:00 Uhr gingen wir auf die Piste. Es ging auf und ab, aber es schneite sehr fest und die Piste war mit etwa 20 cm Neuschnee bedeckt. Wir waren nicht sehr schnell unterwegs und um 11:30 Uhr gingen wir ins Lagerhaus und um 12:00 Uhr gab es Mittagessen. Es gab Spätzli mit Fleisch und Gemüse und es war sehr lecker. Am Nachmittag gingen wir Schlitteln. Wir fuhren mit den Skiern zum Lift und mieteten einige Schlitten. Wir fuhren mit den Schlitten bis zur Mittelstation hoch und betraten dort den Beginn der Schlittelpiste. Am Anfang lief es noch langsam, aber mit der Zeit wurde es besser. Ramon und Romeo fuhren zweimal den Hang hinunter. Drei Mädchen waren sehr langsam und wir warteten sicher eine halbe Stunde auf sie. Schlussendlich war es sehr lustig. Heute Abend machen wir einen Kinoabend mit einem Überraschungsfilm. Frau Kuratli und Kevin besorgten extra noch Popcorn.
(geschrieben von: Luca und Romeo)

Mittwoch:

Die  Skilager-Teilnehmer- und Teilnehmerinnen starteten in den vernebelten Tag um 7.30 Uhr. Nach dem kurzen Morgenessen starteten die Skifahrer ihre Tour in verschiedenen Gruppen: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis bzw. Raser. Da es am Dienstagabend geschneit hatte, hatten wir heute nicht zu wenig Schnee. Es war sehr kalt, aber trotzdem schön. Wie normal gingen wir um 11.30 h zurück ins Lagerhaus zum Mittagessen. Weil es sehr kalt war, freuten sich die meisten auf eine warme Mahlzeit. Es gab Nudelsuppe und Nudeln mit Gemüse Tomatensauce und Käse.

Am Nachmittag ging es wieder auf die Piste. Da die Sonne schien, war es ungewöhnlich warm. Mit viel Vorfreude und einem Lächeln im Gesicht starteten die verschiedenen Gruppen ihre Tour. Die Sonne schien und alle hatten Freude am Skifahren und Snowboarden. Nachdem alle genug hatten und langsam kalte Hände und Füsse bekamen, fuhren wir zurück. Im Lagerhaus gingen zuerst alle duschen. Danach hatten wir noch ein bisschen Freizeit. Die einen spielten Ping-Pong, die anderen Tischtennis oder chillten einfach im Chill-Raum. Pünktlich auf die Minute um 18 Uhr gab es wie gewöhnlich Abendessen. Nach dem Abendessen gab es einen Spieleabend mit verschiedenen Gesellschafts- und Brettspielen wie „Dog“, „Risiko“, „Tabu“, „Abalone“, „Kuhhandel“ oder „Monopoli“. Da wir vom gestrigen Kino-Abend noch reichlich Popcorn hatten, gab es auch heute noch Popcorn für alle. Die Stimmung war sehr gut. Um 22.00 Uhr gingen alle schlafen.

(geschrieben von: Sarina und Elin)

Donnerstag:

Am Morgen weckte uns Herr Koeck um 7:45 Uhr. Um 8.15 Uhr gab es Frühstück. Um 9 Uhr mussten wir draussen stehen und warten, bis die Lehrer kamen. Danach gingen wir in unseren Gruppen auf die Piste. Wir fuhren bis um 11:45 Uhr. Einige tauschten untereinander Ski und Snowboard, um einmal das andere Gerät ausprobieren zu können und hatten dabei ganz viel Spass. Um 12 Uhr gab es Mittagessen. Es  gab zuerst eine Tomatensuppe, und danach gab es Gehacktes mit Hörnli und Apfelmus. Um 13:30 Uhr gingen wir auf die Piste. Wir fuhren bis 16:30 Uhr. Dann gingen wir ins Haus und durften noch ein bisschen ausruhen. Um 18 Uhr läutete die grosse Kuhglocke zum Abendessen: Salatbuffet,  Cordon Bleu, Country Cuts  und Dessert. Danach spielten wir noch ein Ping-Pong- und Tischfussballturnier. Nach dem Turnier hatten wir noch eine Disco. Das war unser letzter Abend im Skilager in Obersaxen.

(geschrieben von Adina und Vivien)

Fasching resp. Fasnacht wird in der Ostschweiz im Kanton St. Gallen noch gehörig gefeiert. Es gibt ein eigenes Fasnachtskommittee und die Vorbereitungen liefen seit Wochen auf Hochtouren. Am Freitag ab 13.30 Uhr war es dann so weit. Den kostümierten Schülern und Lehrern wurde Einlass gewährt. Das Thema heuer war „Unsere kleine Farm“, was unschwer schon beim Eingang zu erkennen war: Heuballen, Milchkannen, kleine Trettraktoren und überall bunte Luftballons. Nachdem alle Schüler in der Aula waren, ging es gleich laut los: Der Einzug der schuleigenen Guggenmusik „Gugga Caramba“ in der Schüler sowie Lehrer zusammen spielen und sehr schöne Kleidung und Gesichtsbemalungen haben, kann sich sehen lassen. Nach mehreren mitreissenden Stücken gab es feinen DJ-Partysound, bevor die einzelnen Klassen eine ca. 5-minütige Darbietung machten. Mehrere Lehrer prämierten als Jury sowohl die Klassendarbietungen als auch Einzelmasken. Die Schüler kamen als Schafe, Hirten, Hühner bzw. Hähne, Esel und hatten sehr viel Spass. An der Bar, die natürlich auch von Schülern betrieben wurde, gab es leckere Kuchen, Getränke und Süssigkeiten. Es wurde viel gelacht, getanzt und ordentlich gefeiert!

 

Diese Woche besuchte ein 30-jähriger Mann namens Alex die beiden Abschlussklassen der Schulen. Er hatte den Mut, über die Fehler zu sprechen, die er in seinem Leben gemacht hat, um die jungen Menschen vor ähnlichen zu verschonen bzw. ihnen die Konsequenzen für sein Handeln und Tun vor Augen zu führen. Alex sprach über seine schwierige Kindheit und das Verhältnis zu seinem Vater, der ihn öfter geschlagen hat. Als er 18 Jahre war, wollte er, dass sein Dad stolz auf ihn ist und ihn wie einen Sohn behandelt. Er willigte ein, dass er eine Bürgschaft für seinen Vater in Höhe von 170.000 € unterschrieb. Zwei Tage später war sein Vater mit dem Geld ins Ausland verschwunden und Alex musste für das Geld aufkommen. Da er eine Lehre machte, schaffte er es nur mit einem Nebenjob, die Zinsen dafür zu bezahlen, ohne dass sein Gehalt gepfändet würde. Es begann eine schwierige Zeit, die mit 137 Delikten, u.a. einen Überfall auf ein Juweliergeschäft, Banken oder einen Geldtransporter und im Gefängnis in der Schweiz und in Liechtenstein endete. Alex trank nie Alkohol und rauchte nicht und schaffte es zum Glück, sein Leben um 380 Grad zu drehen. Heute ist er Familienvater, wird im Sommer heiraten und macht ein Masterstudium. Der junge Mann kann bei Interesse für Schulen, Berufsschulen und Lehrlingsausbildner gebucht werden!

Von 14. bis 18. Januar 2013 verbringen die dritten Oberstufenklassen 3ra und 3rb des Oberstufenzentrums Oberriet ihr Skilager im schönen Obersaxen im Val Lumnezia (Kanton Graubünden).

Montag:

Um 7:20 Uhr fuhren wir mit dem Car vom Coopparkplatz ab nach Obersaxen.Da aber noch einige Schüler aus Montlingen mit uns mitfuhren machten wir einen Halt in Flims. Als wir in Obersaxen/GR ankamen, haben wir nur das Gepäck hinein gestellt und gingen sofort ab auf die Piste. Es hatte nicht so ein tolles Wetter, denn es war nebelig und man hat fast nichts gesehen, aber es war troztem ganz lustig. Um 12:15 Uhr haben wir alle zusammen Mittag gegessen. Zur Vorspeise gab es Suppe und als Hauptgericht Canneloni. Nach dem Mittagessen packten wir unser Gepäck aus und richteten unsere Zimmer ein. Um 13:30 Uhr ginb es wieder ab auf die Piste bis um 16:00 Uhr. Es gab fünf verschiedene Gruppe mit Ski- und Snowboardfahrern. Als wir dann alle im Lagerhaus waren, ging es darum, wer wann duschen darf, weil wir leider nicht so viele Duschen haben. Am Abend nach dem Essen gingen wir noch Wandern. Wir gingen durch den Schnee und danach noch der Strasse entlang bis zum Lagerhaus. Als wir im Lagerhaus angekamen, waren wir alle todmüde. Wir tranken noch kurz etwas und um 22:30 Uhr herrschte Nachtruhe. Wir alle haben sehr tief geschlafen. (Von Alessia und Dagmar)

Dienstag:

Um 7:30 Uhr weckten uns die Lehrer, es waren alle noch sehr müde. Nach dem Frühstück gingen wir wieder auf die Piste. Da das Wetter und die Piste sehr gut war,  ging der Morgen sehr schnell vorbei und es war schon wieder Mittag. Um 12:15 Uhr besammelten wir uns alle im Speisesaal um Mittag zu essen. Es gab Suppe und  „Gehacktes mit Hörnli“ das sehr fein war. Um 13:30 Uhr mussten wir alle in den Gruppen draussen besammelt sein. Und wir gingen wieder auf die Skipiste. Am Anfang konnten wir zusammen Ski und Snowboard fahren. Das machte sehr viel Spass. Ein paar gingen am Nachmittag schlitteln. Um etwa 16:00 Uhr gingen wir wieder ins Lagerhaus zurück. Nachdem alle geduscht haben, gab es Abendessen. Heute gab es ein Salatbuffet und Cordenbleu mit „lampigen“ Potatoes. Anschliessend gab es noch Cappucchino-Caramelcréme. Um 20:00 Uhr hatten wir das Abendprogramm „Schlag die Mirjam“. Es war  sehr lustig. Als das Abendprogramm zu Ende war, sollten wir schlafen gehen. (Von Karin und Carola)

Mittwoch:

Heute wurden wir wieder gegen 7:30 Uhr geweckt. Die gute Laune hielt sich in Grenzen, da zwei unserer Mitschüler am Abend zuvor gegen die Verhaltensvereinbarungen verstossen hatten und frühzeitig nach Hause mussten. Nachdem wir wie die Tage zuvor gegen 8 Uhr gefrühstückt hatten, machten wir uns fertig für die Piste. Allerdings war das Wetter ganz und gar nicht schön, denn es schneite, windete und es war unangenehm kalt. Deshalb kehrten wir schon nach einer Abfahrt in ein Restaurant ein. Dort bestellten wir uns alle eine warme Schocki und fuhren danach zurück in unsere Herberge. Zu  Mittag assen wir Pilzrahmsuppe und als Hauptspeisse gab es Penne mit einer Tomaten-Gemüse-Sosse. Am Nachmittag hatten wir dann ein individuelles Programm: Manche gingen rodeln, wenige eislaufen und die meisten Ski oder Snowboard fahren. Am Abend werden wir einen Orientierungslauf mit der 2. Sek im Dorf veranstalten. Darauf freuen wir uns natürlich sehr. (Von Inès und Mirjam)

Donnerstag:

Das Abendprogramm von gestern war ein Orientierungslauf, den wir zusammen mit der 2. Sek. Machten. Wir mussten an 6 verschiedenen Posten  Aufgaben lösen. Es gab insgesamt 12 verschiedene Gruppen mit jeweils 7 Personen pro Gruppe. Wir waren am verfrieren. Danach gab es Punch und Twixx für alle. Die Schüler von der 2. Sek stürzten sich wie Ameisen auf den Punch. Ausnahmsweise war die Nachtruhe um 11:00 Uhr. Wie immer wurden wir heute um 7:30 Uhr geweckt und um 8:00 Uhr gab es Breakfast. Um 9:00 Uhr hiess es dann wieder  ab auf die Piste. Wir fuhren mit dem Snowboard durch den Tiefschnee.  Kurven im Tiefschnee zu machen war eine Herausforderung.  Die Piste am Morgen war ganz angenehm zu fahren. Das Problem war nur die Kälte. Heute hatte es -11 °C.  Am Nachmittag war es dann aber ziemlich gemütlich. Als es dann Zeit war, fuhren wir gemeinsam in unser schönes Lagerhaus. Ein weiterer Schüler wurde erwischt, als er aus dem Fenster rauchte und musste alleine nach Hause fahren. Nachdem alle geduscht waren, gab es Abendessen. Das Abendprogramm bleibt für uns eine Überraschung . (Von Brunna und Egzona)

Freitag:

Am Freitag, den 18. Januar war unser letzter Tag im Wädenswilerhaus. Wir wurden wieder um halb acht geweckt, um unser Gepäck zusammen zu packen. Dann hörten wir die Glocke, die uns zum Frühstücken aufrief. Als wir fertig waren mit frühstücken erklärte uns der Lehrer, was wir zu machen hatten, nämlich Bettanzüge entfernen, Kästen aufräumen, die Zimmer besenrein machen. Als wir alles gemacht und die Hütte übergeben hatten, konnten wir auf die Piste. Um 12.15 Uhr gab es Mittagessen. Zur Vorspeise hatte es Suppe und danach gab es Tortellini, die mit Spinat gefüllt waren. Es schmeckte uns so sehr, dass der Koch noch mehr Tortellini machen musste. Nach dem Mittagessen durften wir nicht mehr auf die Zimmer sondern gingen noch bis 14.30 Uhr auf die Piste. Um 15.00 Uhr fuhren wir mit dem Car wieder Richtung Oberriet.

Eine gute Schule muss offen sein für seine Umwelt. Dieser Tage finden in der Region ganz viele sog. „Tage der offenen Tür“ bzw. „open days“ statt, an welchen Interessierte recht gute Einblicke in den Schulalltag erhaschen können – wenngleich oft eher mehr „Show“ als „alltägliches Unterrichten“ geboten wird. So auch an der International School Rheintal in Buchs, wo dutzende Interessierte aus Vorarlberg, St. Gallen und Liechtenstein in die Aeulistrasse 10 pilgerten. Der Besuch scheint sich gelohnt zu haben!
Den ganzen Tag über wurde einiges geboten an der ISR, welche alle drei IB (International Baccalaureate) Programme anbietet. Neben dem „Primary Years Programme“ (Volksschule), über das „Middle Years Programme“ (Mittelschule) bis zum „Diploma Programme“ (Matura), sprich die Schule beherbergt alle 3 bis 18-jährigen und ab kommendem Schuljahr können auch all diejenigen, da das 9. Schuljahr zu absolvieren haben, dies an der ISR tun. Auch Matura in nur drei Jahren wird als besonders verlockende Möglichkeit angeboten.

Die Besucher konnten einen Einblick in den drei verschiedenen Gebäuden einen Einblick in den Schulalltag erhaschen. So wurden etwa Experimente im Physik- und Chemie-Labor durchgeführt, die verschiedenen Schulbands spielten live, es wurden Produkte des Kunst- und Werkunterrichts präsentiert, eine Podiums-Diskussion des TOK (Theory of Knowledge) abgehalten, wobei viel philosophiert wurde oder mit den iPads produzierte Schülerfilme der 5. und 6. Klasse ihrer Schulreise nach Pompeji und Herkulaneum gezeigt. Schüler, Lehrer sowie einige Eltern standen für alle Interessierten für Fragen zur Verfügung. Die Schule wurde schön dekoriert und die Fahnen der an der Schule befindlichen Nationalitäten aufgehängt. Weitere Informationen finden sich unter www.isr.ch